Manchmal kann man es kaum fassen, wie viel Neues schon gewachsen ist - und das in solch kurzer Zeit: Wir wachsen zu einer Gemeinde zusammen, haben einen Kirchenvorstand gewählt, treffen uns bei einem Gemeindefest und einem Basar, feiern immer mehr Gottesdienste gemeinsam um nur einige herausragende Punkte zu nennen.

Sicherlich sind es zum Teil noch zarte Pflänzchen, doch sie treiben aus und ziehen wiederum Neues nach sich.

Ich denke dabei an den Anbau von Gemeinderäumen an die Matthäuskirche. Ein Plan, der jetzt 2007 Wirklichkeit wird und anschaulich macht, dass gottesdienstliches und gemeindliches Leben zusammen gehören.

Und ich denke an den An- und Umbau der Kindertagesstätte, damit eine Krabbelgruppe aufgenommen werden kann. Eine Investition in die Zukunft: unsere Kinder.

Manche werden vielleicht denken, so viel Neues, ob das man gut geht und lassen sich hoffentlich trotzdem darauf ein, wenn auch zögerlich. Andere wiederum freuen sich, diese Neuheiten mit Leben zu füllen, sie sich vertraut und damit zu eigen zu machen.

Sie tun dies im Vertrauen darauf, dass Gottes Weg mit uns Menschen schon immer aus etwas Altem zu einem Neuen führte. Gottes Verheißung, ihn Neues sehen und erfahren zu lassen, lässt Abraham aufbrechen, führt das Volk Israel durch die Wüste ins gelobte Land und Jesus durch den Tod ins Leben.

Gott will uns mit dem Neuen beschenken: Mal führt er uns in eine neue Welt, mal erfahren wir lebendige Liebe, mal können wir einfach nur freier atmen, und mal ist es alles in einem.

Unser Glaube sieht Gott am Werk und hilft uns zu vertrauen.

Ulrich Pehle-Oesterreich

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