Segen

In diesen Wochen werden in unserer Gemeinde viele Kinder und Jugendliche getauft, und an drei Sonntagen im April werden insgesamt 37 Jugendliche konfirmiert. Mich berührt es jedes Mal neu, wenn junge Menschen diesen Schritt in die Gemeinde gehen (oder ihre Eltern das für sie entscheiden). Was ist es, das mir so nahe geht?

Zum einen spüre ich die Sehnsucht nach Schutz, nach Heil, die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Hoffnung auf etwas, was über unseren oft gebrochenen Alltag hinaus weist. All das spüre ich, meist unausgesprochen, in dem Wunsch getauft zu werden. Ebenso ist diese Sehnsucht spürbar bei den Jugendlichen, die auf dem Weg ins Erwachsenenleben mit vielen Unsicherheiten konfrontiert sind.

Zum anderen erlebe ich, dass unsere Tauf- und Konfirmationsgottesdienste auf diese Wünsche antworten:

Über all dem steht – wie übrigens auch in jedem Sonntagsgottesdienst – der Segen für die Gemeinde: Wir stellen uns unter Gottes Segen als Gemeinschaft derer, die diesen Segen brauchen wie das tägliche Brot. Wir empfangen den Segen als eine Kraft, die uns durchdringt und uns stärkt auf den Wegen die vor uns liegen. Für den Moment sind wir nur Empfangende, und als Gestärkte können wir diesen Segen (in Wort oder Tat) weitergeben an die Menschen um uns.

Gott segne dich du behüte dich.
Gott lasse leuchten sein Angesicht über dir
und sei dir gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf dich
und gebe dir Frieden.

Möge der Segen unseres Gottes auch Sie durch das Leben tragen.

Ihre Pastorin Marklein

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