„Glaube Hoffnung Liebe“

Im April werden in unserer Kirchengemeinde 25 junge Menschen konfirmiert. Fast zwei Jahre Konfirmandenunterricht, Erfahrungen mit unserer Kirchengemeinde liegen dann hinter ihnen. 25 Eltern und viele Paten werden sie begleiten zu den Gottesdiensten und zurückdenken, wie es war bei der Geburt, bei der Taufe als Kind oder – selbst entschieden – als Jugendlicher. Und nun als der Schwelle zum Erwachsenwerden, Konfirmation – ein Einschnitt.

Die Familien freuen sich, einander zu haben, und erinnern beglückende Tage, aber auch bedrückende Stunden. Wir werden Fragen im Ohr haben „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer ist Gott?“ Und im Konfirmationsgottesdienst wird die Hoffnung im Raum stehen für einen behüteten weiteren Lebensweg. Wir werden staunen und im Staunen bleiben hilft gegen jede Härte und Verhärtung. Das hält uns offen und erschließt ein Stück vom Himmel. Dafür bitten wir im Konfirmationsgottesdienst für jede und jeden Einzelnen um Gottes Segen.

Wir hoffen, dass Glück entsteht, wo Jugendliche langsam aus dem Schatten der Kindheit heraustreten und Schritt für Schritt eigene Wege gehen werden. Glück entsteht da, wo sie bereit sind, eigene Probleme anzupacken und zu lösen. Und für diesen Weg wünschen wir ihnen einfach, dass sie getragen werden von einem, der größer ist als unser Denken und Verstehen.

Glaube, Liebe, Hoffnung ist für viele ein wichtiges Moment. Liebe haben wir empfangen, als wir hilflos auf die Welt kamen von unseren Eltern, von Menschen, die uns etwas bedeutet haben und uns geprägt haben, Vertrauen und Geborgenheit geschenkt haben. Vom Glauben haben wir etwas erfahren von diesen Menschen, die uns wichtig waren im Leben bis hierher. Vom Glauben haben wir etwas erfahren im Religionsunterricht in der Schule oder bei allen Erfahrungen während der Konfirmandenzeit. Hoffnung trägt uns auf ein gutes Leben, auf eine frohe Zukunft, ohne sie könnten wir nicht leben.

In einem Wandtattoo las ich „Mit Glaube wird alles möglich… Mit Liebe wird alles einfach… Mit Hoffnung wird alles gut…“

Kreuz, Herz und Anker trugen Seefahrer auf der Haut, wenn sie monatelang Wind und Wellen ausgesetzt waren. Das Herz verbindet mit den Liebsten zu Hause. Der Anker steht für die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Und das Kreuz für das Vertrauen, unterwegs beschützt zu sein.

Glaube, Liebe, Hoffnung – ein Moment zur Konfirmation, das sich in ganz wunderbarer Weise in einer Wort-Bild-Marke in dieser Kette ausdrückt.
Und ich glaube, dass diese Segenskette mehr ausdrückt als das Wandtattoo. Es geht im Glauben an Gott, der unser Leben schenkt, um die Liebe, mit der er unser Leben begleitet, und es geht um die Hoffnung, von der wir im Vertrauen auf Gott leben. Die Konfirmierten dürfen dann leben, was sie in dieser Zeit verstanden haben. Und sie sollen immer gewiss sein, dass ihr persönliches Leben einmalig, einzigartig und unverwechselbar ist.

Einen gesegneten Konfirmationstag allen Jugendlichen und ihren Familien und uns als Gemeinde

Ihre und Eure Pastorin Elke Marx


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