Sich auf den Weg machen…

Gerade in den letzten Tagen schaue ich, wie so viele, verschiedene Dinge durch, ob ich sie noch brauche. Dabei fiel mir ein alter Gemeindebrief aus dem Jahr 2000 in die Hände und ich dachte: Das ist gerade jetzt wieder ein Thema, was ich da geschrieben habe. Und vielleicht - hoffentlich - haben wir ja alle die Möglichkeit, einen kleinen oder auch größeren Urlaub in diesem Sommer zu erleben und wieder durchzuatmen:

Wollen Sie sich auch in den kommenden Tagen und Wochen auf den Weg machen?
Die Urlaubszeit ruft uns in die Berge, ans Meer, hinaus aus dem Alltag: Neue Wege zu gehen, etwas Unbekanntes zu entdecken, Fremdes zu erkunden, vielleicht auch einen Hauch Exotik zu suchen.

Oder gehören Sie zu denen, die lieber vertraute Wege gehen, liebgewordene Orte aufsuchen, auf alte Bekannte treffen und sich dort wie zu Hause zu fühlen?

Mir geht es so, dass ich möglichst beides miteinander verbinden möchte. Also sowohl vertraute Wege suchen als auch etwas Neues auf diesen Wegen entdecken.

Dabei ist es die schönste Entdeckung immer wieder, wie sich langsam Ruhe in mir ausbreitet und meine Seele wieder zu sich selber findet. Wenn ich spüre, dass ich nicht länger alle Wege gehen muss, sondern auch auf alten Wegen, manchmal ja gerade auf diesen Wegen, das finde, wonach ich die ganze Zeit suche: Ruhe für die Seele.

Wenn ich plötzlich spüre: Dies ist für mich!
Dieser Ausblick, dieser Farbtupfer, diese Stille, diese Musik, dieser Tag, dieser Moment – ganz und gar für mich. Geschenke Gottes für mich rastlos Wandernden auf dem Lebensweg.

Dankbar gehe ich weiter und nehme mit, was mir keiner mehr nehmen kann.
Eine behütete Sommer- und Urlaubszeit!

Ihr Pastor Ulrich Pehle-Oesterreich

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